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Eigenschaften und Besonderheiten der Rebsorte
Albariño, in Portugal als Alvarinho bekannt, ist eine weiße Rebsorte, die besonders in den kühlen, atlantisch geprägten Regionen Galiciens und des nördlichen Portugals gedeiht. Die Trauben sind klein und besitzen eine dicke, goldgelbe Schale, die sie gegen die häufig feuchte Witterung in ihrer Heimat schützt. Diese robuste Schale bietet einen natürlichen Schutz gegen Pilzkrankheiten und trägt dazu bei, das Aroma in der Frucht zu konzentrieren.
Die Rebsorte bevorzugt ein gemäßigtes, maritimes Klima – die Nähe zum Atlantik sorgt für frische Brisen und regelmäßige Niederschläge, die das Wachstum fördern und den Reben helfen, ihre natürliche Säure zu bewahren. Albariño-Weine sind bekannt für ihre hellen, leuchtenden Farben und eine ausgeprägte Aromatik. Das Bukett besticht durch intensive Noten von Zitrusfrüchten, grünem Apfel, Birne, Pfirsich und tropischen Anklängen wie Ananas oder Maracuja. Häufig finden sich auch florale Nuancen von Orangenblüten und leichte mineralische Noten, geprägt durch das typische Terroir der granithaltigen Böden Galiciens.
Der Säuregehalt ist in der Regel hoch, was dem Wein eine bemerkenswerte Frische und Lebendigkeit verleiht. Albariño ist ein Wein mit mittlerem Körper – er wirkt am Gaumen oft saftig und zugleich elegant, mit einer feinen, rassigen Struktur. Das Terroir ist entscheidend: Die granit- und sandhaltigen Böden, häufig in der Nähe des Atlantiks, sorgen für eine prägnante Mineralität und verleihen den Weinen einen salzigen, fast maritimen Charakter, der sie unverwechselbar macht.
Weinbereitung und Reifung
Albariño wird überwiegend trocken ausgebaut. Die Weine präsentieren sich klar, frisch und zugänglich, wobei der Fokus stets auf der Fruchtigkeit und Frische der Sorte liegt. Der Ausbau erfolgt fast ausschließlich im Edelstahltank, um die lebendige Aromatik und die feine Säure der Traube zu bewahren. Ein Ausbau im Holzfass ist selten und bleibt meist experimentellen Weinen oder besonderen Cuvées vorbehalten, da Albariño sehr empfindlich auf den Holzeinfluss reagiert und dabei seine Sortentypizität verlieren kann.
Die Weine sollten in der Regel jung getrunken werden, da sie nach wenigen Jahren ihre Frische verlieren. Ein nennenswertes Reifepotenzial besteht meist nicht, wobei Spitzenexemplare aus außergewöhnlichen Jahrgängen und Lagen bis zu fünf Jahre reifen können und dabei zusätzliche Komplexität entwickeln.
Wichtige Weinbaugebiete
Das wichtigste Anbaugebiet für Albariño ist die DO Rías Baixas in Galicien, im Nordwesten Spaniens. Das kühle, feuchte Klima der Region und die Nähe zum Atlantik prägen das Geschmacksprofil maßgeblich. Hier entstehen die aromatischsten und frischesten Albariños, die mit einer ausgeprägten Mineralität und Salinität überzeugen. Die Granitböden sorgen für eine markante, fast steinige Note im Wein, während die hohen Niederschläge und die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht für die charakteristische Frische und Komplexität sorgen.
In Portugal ist die Sorte als Alvarinho im Vinho Verde-Gebiet beheimatet, insbesondere in der Subregion Monção e Melgaço. Die portugiesischen Varianten sind oft etwas reifer und kräftiger, mit einem Hauch Exotik, zeigen aber ebenfalls die ausgeprägte Säure und Frische, die Albariño so beliebt macht.
Geschichte der Rebsorte
Die Geschichte des Albariño ist eng mit der galicischen und portugiesischen Weinkultur verbunden. Erste Erwähnungen der Sorte reichen bis ins Mittelalter zurück, wobei der genaue Ursprung bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Einer Legende nach brachten Mönche die Rebe im 12. Jahrhundert aus dem Rheingau nach Galicien – diese Theorie wurde jedoch durch aktuelle DNA-Analysen widerlegt, die Albariño als eigenständige, autochthone Sorte der iberischen Halbinsel ausweisen.
Im 20. Jahrhundert erlebte Albariño einen regelrechten Boom, nachdem die Weine in den 1980er Jahren international bekannt wurden. Die Gründung der DO Rías Baixas im Jahr 1988 war ein Meilenstein, der die Qualität der Weine und das Renommee der Sorte nachhaltig steigerte. Heute gilt Albariño als Aushängeschild für galicischen und portugiesischen Weißwein, ist ein Synonym für Frische und aromatischen Ausdruck und begeistert Weinliebhaber weltweit mit seinem unverwechselbaren Charakter und seiner Vielseitigkeit als Speisenbegleiter – insbesondere zu Fisch und Meeresfrüchten, für die die Region ebenso berühmt ist wie für ihre Weine.
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