-
Médoc Château d'Armailhac59,00€0,75 lUnit price 78,67€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
64,00€0,75 lUnit price 85,33€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 69,00€0,75 lUnit price 92,00€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 65,00€0,75 lUnit price 86,67€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
69,00€0,75 lUnit price 92,00€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 54,00€0,75 lUnit price 72,00€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 59,00€0,75 lUnit price 78,67€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 69,00€0,75 lUnit price 92,00€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
-
From 69,00€0,75 lUnit price 92,00€ / lUnavailableAvailable in 2-3 business daysSold out
Über das Weingut
Italy – a wine country with soul, diversity, and millennia-old tradition
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
Diversity and millennia-old tradition
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
The diversity of Italian wine regions
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
Legendary châteaux in Bordeaux
Share information about your store with your customers. Describe a product, share announcements, or welcome customers to your store.
Cabernet Sauvignon und ein ungewöhnlich hoher Merlot-Anteil
Auch beim Rebsortenspiegel hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Heute sind die Weinberge zu 52 % mit Cabernet Sauvignon, zu 38 % mit Merlot, zu 8 % mit Cabernet Franc und zu 2 % mit Petit Verdot bepflanzt.
Der Cabernet Sauvignon bildet dabei das strukturelle Rückgrat. Er bringt Cassis, Grafit, Zedernholz und jene feste Tanninstruktur, die klassisch mit Pauillac verbunden wird. Der mit 38 % beträchtliche Merlot-Anteil unterscheidet Château d’Armailhac von einigen anderen bedeutenden Gütern der Appellation. Auf den tonreicheren Böden entwickelt Merlot eine saftige Frucht und rundere Textur, die dem fertigen Rotwein bereits in jüngeren Jahren Zugänglichkeit gibt.
Cabernet Franc besitzt zwar heute einen geringeren Anteil an der Rebfläche als früher, bleibt aber ein charakteristischer Bestandteil des Weins. Er trägt florale und würzige Aromen sowie zusätzliche Frische zur Assemblage bei. Das Château selbst bezeichnet seinen hohen Cabernet-Franc-Anteil ausdrücklich als ein historisches Merkmal des Cru.
Alte Reben als genetisches Erbe
Eine Besonderheit von d’Armailhac sind seine alten Rebanlagen. Einzelne Parzellen reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück und gehören damit zu den ältesten noch bewirtschafteten Beständen des Médoc. Sie stammen aus einer Zeit lange vor der modernen Klonselektion und besitzen deshalb eine große genetische Diversität. Dieses Pflanzenmaterial ist nicht nur historisch interessant, sondern dient dem Weingut auch als Reservoir für die langfristige Erhaltung seiner eigenen Rebenpopulation.
Die hohe Pflanzdichte ist klassisch für das Médoc. Die Konkurrenz zwischen den Rebstöcken zwingt die Wurzeln in die Tiefe und begrenzt gleichzeitig die Ertragsmenge pro Stock. Heute wird jede Parzelle entsprechend Boden, Rebsorte, Alter der Reben und den Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs individuell bewirtschaftet. Begrünung und Getreideaussaat werden ebenso gezielt eingesetzt wie Kompost. Auch der Rebschnitt wird auf einen gleichmäßigen Saftfluss und eine möglichst lange Lebensdauer der Reben ausgerichtet.
Ein eigenes Team für d’Armailhac
Auch organisatorisch hat Château d’Armailhac inzwischen eine deutlich eigenständigere Position innerhalb der Rothschild-Gruppe als früher. Seit 2021 ist Lucie Lauilhé Direktorin des Weinguts. Kellermeister ist Cédric Marc, für die Weinberge ist Mathieu Maudet verantwortlich. Insgesamt arbeitet ein Team von rund 30 Personen ausschließlich für d’Armailhac.
Übergeordnet werden die technischen Kompetenzen der drei Pauillac-Châteaus der Familie – Mouton Rothschild, Clerc Milon und d’Armailhac – von Jean-Emmanuel Danjoy als Head Winemaker koordiniert. Damit profitiert d’Armailhac von den gemeinsamen Ressourcen der Gruppe, besitzt aber zugleich ein eigenes Team, das sich ausschließlich mit seinem Terroir beschäftigt.
Der neue Keller als Wendepunkt
Ein sichtbares Zeichen dieser stärkeren Eigenständigkeit ist der neue Keller. Mit dem Jahrgang 2021 begann für d’Armailhac eine neue Phase: Auf dem Gelände der früheren Anlagen entstanden ein neuer Gärkeller und ein neuer Fasskeller. Die Architektur orientiert sich bewusst an der traditionellen Bauweise von Pauillac. Gironde-Kalkstein und Holz dominieren, während sich dahinter moderne Technik verbirgt.
Für die Vinifikation stehen zahlreiche Tanks unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Dadurch können die vielen Parzellen wesentlich präziser getrennt verarbeitet werden. Die von Hand gelesenen Trauben werden zunächst manuell sortiert, entrappt und anschließend nochmals optisch selektiert. Mobile Behälter bringen die Beeren anschließend ohne Pumpen durch Schwerkraft in die Tanks.
Extraktion, Remontage, Belüftung und Maischestandzeit werden für jede Partie individuell festgelegt. Es gibt damit kein starres Vinifikationsrezept: Boden, Rebsorte und Charakter des jeweiligen Jahrgangs bestimmen die Behandlung.
18 Monate Ausbau im Barrique
Die endgültige Assemblage erfolgt bereits im November nach der Lese. Anschließend reift Château d’Armailhac durchschnittlich 18 Monate in französischen Eichenfässern. Aktuell wird ungefähr zur Hälfte neues Holz verwendet, die andere Hälfte besteht aus einmal belegten Barriques. Parallel experimentiert das Team mit Amphoren und größeren Holzgebinden.
Während der Fassreife wird der Wein regelmäßig abgezogen. Vor der Abfüllung erfolgt traditionell eine Schönung mit Eiweiß. Der Ausbau zielt nicht auf maximale Konzentration. Vielmehr soll das Holz die Tanninstruktur abrunden, ohne Frucht, Graphitnoten und die unterschiedlichen Terroirs zu überdecken.
Eleganter Pauillac statt maximaler Kraft
Im Vergleich zum benachbarten Mouton Rothschild besitzt Château d’Armailhac traditionell einen etwas weniger massiven Charakter. Das ist nicht allein eine Frage der Selektion oder Vinifikation, sondern vor allem eine Folge der unterschiedlichen Böden. Sandigere Kiesflächen und tonreichere Parzellen bringen einen Wein hervor, dessen Tannin häufig früher zugänglich wirkt. Der hohe Merlot-Anteil verstärkt diesen Eindruck.
Typisch sind Cassis, Brombeere und dunkle Kirsche, dazu Grafit, Zedernholz, Tabak und Gewürze. Cabernet Franc kann florale und leicht kräuterwürzige Akzente hinzufügen. Die Tannine sind präsent, aber feinmaschig. Das Château selbst beschreibt seinen Stil als ‚eleganten Klassizismus‘: strukturiert und lagerfähig, aber gleichzeitig auch vergleichsweise jung zugänglich.
Damit besitzt d’Armailhac innerhalb der Weine aus Bordeaux von Rothschild eine klare Position. Mouton Rothschild steht für größere Konzentration und Tiefe, Clerc Milon häufig für besondere aromatische Komplexität, während d’Armailhac stärker über Balance, Frucht und geschmeidige Struktur funktioniert.
Ein Pauillac mit wachsendem Profil
Lange stand Château d’Armailhac im Schatten seines berühmten Nachbarn Mouton Rothschild. Die vergangenen Jahre zeigen jedoch, dass die Familie Rothschild dem Cinquième Grand Cru Classé zunehmend eine eigene Identität gibt.
Ein ausschließlich für das Château zuständiges Team, die parzellenweise Bewirtschaftung und der 2021 fertiggestellte Keller schaffen dafür die Voraussetzungen. Gleichzeitig bleiben die historischen Stärken erhalten: Alte Reben, unterschiedliche Kiesböden und eine Assemblage, in der neben Cabernet Sauvignon auch Merlot und Cabernet Franc eine wichtige Rolle spielen.
Genießen Sie eine erlesene Auswahl an Weinen aus verschiedenen Regionen

Your personal wine contact – individual and regional
Whether rare vintages, large-format bottles, or individual storage solutions – our expert team takes the time to understand your wishes. Personally, by phone, or by email.


