Château De Ferrand – Kollektionsbild

Château De Ferrand

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Château de Ferrand combines historical splendor with modern precision: A Saint-Émilion estate that produces elegant, finely structured wines – characterized by limestone, finesse, and timeless character.


Über das Weingut

Italy – a wine country with soul, diversity, and millennia-old tradition

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.

Diversity and millennia-old tradition

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.

Bordeaux Region

The diversity of Italian wine regions

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.

Legendary châteaux in Bordeaux

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Seit 2024 biologisch zertifiziert 

Die Bewirtschaftung hat sich in den letzten Jahren verändert. Ferrand arbeitete bereits zuvor nach den Vorgaben von Terra Vitis und ist außerdem nach HVE sowie ISO 14001 zertifiziert. 2021 begann die offizielle Umstellung auf biologischen Weinbau. Der Jahrgang 2023 war das letzte Jahr der Konversion; inzwischen trägt das Château die Zertifizierung Agriculture Biologique.  

Die rund zehn Hektar Wald und Wiesen, die den Weinberg ergänzen, wurden bei den umfangreichen Umstrukturierungen bewusst erhalten. Sie schaffen Rückzugsräume für Tiere und Insekten und verhindern, dass der Besitz aus einer geschlossenen Rebmonokultur besteht. 

Für Ferrand ist diese Entwicklung eng mit der Frage verbunden, wie das hoch gelegene Kalkstein-Terroir langfristig bewirtschaftet werden kann. Gerade die Kombination aus Begrünung, Bodenarbeit, Biodiversität und der Wasserspeicherfähigkeit des Kalksteins gewinnt angesichts trockener und heißerer Vegetationsperioden an Bedeutung. 

Ein neuer Keller für viele kleine Partien 

Parallel zur Arbeit im Weinberg wurde auch der Keller grundlegend modernisiert. Die erste große Renovierungsphase begann 2009. Im März 2019 wurde eine weitere umfassende Erweiterung abgeschlossen. Entscheidend war dabei weniger eine spektakuläre technische Neuerung als die Möglichkeit, die zunehmende Parzellierung des Weinbergs auch im Keller fortzuführen. 

Dafür stehen zahlreiche kleinere Gärbehälter aus Beton und Edelstahl zur Verfügung. Unterschiedliche Parzellen können getrennt gelesen und vinifiziert werden, bevor später entschieden wird, welche Partien in den Grand Vin gelangen. Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. Die Vinifikation zielt heute weniger auf maximale Extraktion als auf Klarheit, Frucht und eine feine Tanninstruktur. 

Der steigende Cabernet-Franc-Anteil unterstützt diese Entwicklung. Die Sorte bringt zusätzliche Spannung und verlängert den Wein, während Merlot weiterhin für das Volumen und die saftige Mitte verantwortlich bleibt. 

Grapes the Primitivo hängen in Weinberg

Château de Ferrand und Le Différent de Château de Ferrand 

Die strengste Selektion bildet den Grand Vin "Château de Ferrand". Traditionell gelangt der größere Teil der Ernte in diesen Wein, wobei der genaue Anteil vom jeweiligen Jahrgang abhängt. 

Daneben entsteht "Le Différent de Château de Ferrand". Der zweite Wein stammt vor allem aus jüngeren Anlagen sowie von Parzellen, deren Bodenstruktur sich vom Kernterroir des Grand Vin unterscheidet.  

Die Selektion ist dabei nicht starr. In besonders geeigneten Jahrgängen kann ein deutlich größerer Anteil der Ernte für den "Château de Ferrand" verwendet werden. 2018 beispielsweise wurde die gesamte geeignete Produktion für den Grand Vin ausgewählt. 

Dieser Ansatz entspricht der zunehmenden Präzision im Weinberg: Nicht eine festgelegte Quote entscheidet darüber, welcher Wein aus einer Parzelle entsteht, sondern die Qualität und der Charakter des jeweiligen Jahrgangs. 

Kalkstein als stilistischer Schlüssel 

Stilistisch hat sich Château de Ferrand in den vergangenen 15 Jahren deutlich verändert. Der Wein besitzt weiterhin die reife Frucht, die man von Merlot aus Saint-Émilion erwartet. Doch der höhere Cabernet-Franc-Anteil und die präzisere Parzellierung haben Frische und Kontur verstärkt. 

Schwarzkirsche, Pflaume und dunkle Beeren werden von Veilchen, Kräutern und einer feinen Würze begleitet. Die Tannine wirken zunehmend geschliffen, während die kalkreichen Böden für einen frischen, oft leicht kreidigen Nachhall sorgen. 

Der 2022er zeigt diese Entwicklung besonders deutlich. Er besteht aus 66 % Merlot und 34 % Cabernet Franc. Das Château selbst hebt die Spannung hervor, die der Cabernet Franc in diesem warmen Jahrgang liefert. Internationale Kritiker bewerteten den Wein entsprechend hoch, darunter Jane Anson mit 94 Punkten und Decanter ebenfalls mit 94 Punkten.  

Grand Cru Classé seit 2012 

Dass Château de Ferrand erst 2012 zum Grand Cru Classé aufstieg, macht seine Entwicklung besonders interessant. Der Besitz selbst ist jahrhundertealt, doch seine heutige qualitative Ausrichtung ist das Ergebnis einer jungen Transformation. 

Die Klassifikation war dabei eher eine Zwischenstation als ein Endpunkt. Seitdem wurden die Weinberge weiter neu bepflanzt, der Cabernet-Franc-Anteil massiv erhöht, der Keller modernisiert und die Bewirtschaftung auf biologischen Weinbau umgestellt. Bei der Klassifikation von 2022 wurde Château de Ferrand erneut als Grand Cru Classé bestätigt.  

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