Bodega Chacra Mainque Chardonnay 2024

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Description

Der Bodega Chacra Mainque Chardonnay 2024 stammt aus biodynamisch bewirtschafteten Parzellen im Rio Negro Tal in Patagonien und entsteht in Zusammenarbeit mit Jean Marc Roulot. In der Nase zeigen sich Zitrusfrucht, grüner Apfel, etwas weisser Pfirsich und dezente Rauchigkeit. Am Gaumen wirkt der Wein straff und salzig, mit kühler, gelber Frucht und feiner Cremigkeit, getragen von präziser Säure und mineralischem Nachhall. Teilweise im Holz und Beton ausgebaut, behält er klare Frische.

Weinprofil: Bodega Chacra Mainque Chardonnay 2024

Expansion: 10 Monate; 57 % französisches Eichenholzfass, 25 % Edelstahl, 18 % Betoneier

Grape variety (filter): 100 % Chardonnay

Maturity: Jetzt - 2042

Alcohol content (in % vol.): 12,5% Vol.

Allergens: enthält Sulfite

Manufacturer/importer: Chacra 357, (8326) Mainque, Rio Negro, Argentina

Further information

Specifications

  • Robert Parker
    93/100
  • James Suckling
    97/100

Im Portrait:

Bodega Chacra

Die Bodega Chacra liegt im Valle Inferior del Río Negro in Patagonien, im Süden Argentiniens. Die Landschaft ist von Steppe, starkem Wind und großen Temperaturschwankungen geprägt. Gegründet wurde das Weingut von Piero Incisa della Rocchetta, dessen Familie auch mit dem Sassicaia aus Bolgheri verbunden ist.

Im Mittelpunkt steht der Pinot Noir. Er profitiert von der kühlen Lage, den kiesig-sandigen Böden und den Tag-Nacht-Unterschieden, die Frische und Säure bewahren. Die Weine zeigen feine rote Beeren, florale Noten und eine würzige Tiefe, die mit der Zeit an Komplexität gewinnt. Sie passen zu Lamm, Wild oder gereiftem Käse und sind ebenso ein Genuss für entspannte Abende.

Für Sammler und Genießer verbindet Chacra Herkunft, handwerkliche Sorgfalt und einen eigenständigen Stil, der die Neue Welt nicht kopiert, sondern ihr Profil zeigt.

Herkunft im Fokus

Patagonien

Patagonien gehört zu den südlichsten Weinbaugebieten der Welt. Die wichtigsten Anbauzonen liegen in den Provinzen Río Negro und Neuquén, entlang der Flusstäler des Río Negro, Limay und Neuquén. Das Klima ist kühl und trocken, der Wind weht beständig, und die Sonne sorgt tagsüber für reife Trauben, während die Nächte die Säure bewahren. Die Bewässerung erfolgt mit Schmelzwasser aus den Anden.

Die Böden bestehen überwiegend aus Flussablagerungen, Kies und Sand. Sie fördern eine gute Drainage und zwingen die Reben zu tiefer Wurzelbildung, was den Weinen Struktur und Mineralität verleiht. Angebaut werden vor allem Pinot Noir, der hier besonders elegant ausfällt, sowie Malbec, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Riesling.

Für Weinkenner ist Patagonien spannend, weil es Frische, Präzision und Zurückhaltung bietet, ohne die Konzentration der klassischen Anbaugebiete zu verlieren. Die Weine passen gut zu Fisch, Lamm und Wild, und viele gewinnen mit wenigen Jahren Flaschenreife deutlich an Tiefe.