Viñedos en Bordeaux Château d'Armailhac

Château d'Armailhac

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Château d'Armailhac representa la elegancia accesible de Pauillac: un estilo clásico de Bordeaux, marcado por densidad aromática, taninos finos y la firma de la familia Rothschild. Una propiedad que une tradición y precisión moderna en Pauillacs con carácter y encanto.


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Über das Weingut

Italia: país del vino con alma, diversidad y tradición milenaria

Italia no solo es uno de los países vitivinícolas más antiguos del mundo, sino también uno de los más diversos. Desde el norte alpino hasta el cálido sur, desde las costas del Mediterráneo hasta las zonas elevadas de los Apeninos, pocos países ofrecen una variedad comparable de variedades de uva, zonas climáticas y estilos de vino. Con más de 20 regiones vitivinícolas, más de 400 variedades de uva autóctonas y una cultura del disfrute profundamente arraigada, Italia es uno de los productores de vino más importantes del mundo.

Diversidad y tradición milenaria

Italia no solo es uno de los países vitivinícolas más antiguos del mundo, sino también uno de los más diversos. Desde el norte alpino hasta el cálido sur, desde las costas del Mediterráneo hasta las zonas elevadas de los Apeninos, pocos países ofrecen una variedad comparable de variedades de uva, zonas climáticas y estilos de vino. Con más de 20 regiones vitivinícolas, más de 400 variedades de uva autóctonas y una cultura del disfrute profundamente arraigada, Italia es uno de los productores de vino más importantes del mundo.

La diversidad de las regiones vinícolas italianas

Italia no solo es uno de los países vitivinícolas más antiguos del mundo, sino también uno de los más diversos. Desde el norte alpino hasta el cálido sur, desde las costas del Mediterráneo hasta las zonas elevadas de los Apeninos, pocos países ofrecen una variedad comparable de variedades de uva, zonas climáticas y estilos de vino. Con más de 20 regiones vitivinícolas, más de 400 variedades de uva autóctonas y una cultura del disfrute profundamente arraigada, Italia es uno de los productores de vino más importantes del mundo.

Châteaux legendarios de Bordeaux

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Cabernet Sauvignon und ein ungewöhnlich hoher Merlot-Anteil

Auch beim Rebsortenspiegel hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert. Heute sind die Weinberge zu 52 % mit Cabernet Sauvignon, zu 38 % mit Merlot, zu 8 % mit Cabernet Franc und zu 2 % mit Petit Verdot bepflanzt.  

Der Cabernet Sauvignon bildet dabei das strukturelle Rückgrat. Er bringt Cassis, Grafit, Zedernholz und jene feste Tanninstruktur, die klassisch mit Pauillac verbunden wird. Der mit 38 % beträchtliche Merlot-Anteil unterscheidet Château d’Armailhac von einigen anderen bedeutenden Gütern der Appellation. Auf den tonreicheren Böden entwickelt Merlot eine saftige Frucht und rundere Textur, die dem fertigen Rotwein bereits in jüngeren Jahren Zugänglichkeit gibt. 

Cabernet Franc besitzt zwar heute einen geringeren Anteil an der Rebfläche als früher, bleibt aber ein charakteristischer Bestandteil des Weins. Er trägt florale und würzige Aromen sowie zusätzliche Frische zur Assemblage bei. Das Château selbst bezeichnet seinen hohen Cabernet-Franc-Anteil ausdrücklich als ein historisches Merkmal des Cru. 

Alte Reben als genetisches Erbe

Eine Besonderheit von d’Armailhac sind seine alten Rebanlagen. Einzelne Parzellen reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück und gehören damit zu den ältesten noch bewirtschafteten Beständen des Médoc. Sie stammen aus einer Zeit lange vor der modernen Klonselektion und besitzen deshalb eine große genetische Diversität. Dieses Pflanzenmaterial ist nicht nur historisch interessant, sondern dient dem Weingut auch als Reservoir für die langfristige Erhaltung seiner eigenen Rebenpopulation. 

Die hohe Pflanzdichte ist klassisch für das Médoc. Die Konkurrenz zwischen den Rebstöcken zwingt die Wurzeln in die Tiefe und begrenzt gleichzeitig die Ertragsmenge pro Stock. Heute wird jede Parzelle entsprechend Boden, Rebsorte, Alter der Reben und den Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs individuell bewirtschaftet. Begrünung und Getreideaussaat werden ebenso gezielt eingesetzt wie Kompost. Auch der Rebschnitt wird auf einen gleichmäßigen Saftfluss und eine möglichst lange Lebensdauer der Reben ausgerichtet.  

Ein eigenes Team für d’Armailhac

Auch organisatorisch hat Château d’Armailhac inzwischen eine deutlich eigenständigere Position innerhalb der Rothschild-Gruppe als früher. Seit 2021 ist Lucie Lauilhé Direktorin des Weinguts. Kellermeister ist Cédric Marc, für die Weinberge ist Mathieu Maudet verantwortlich. Insgesamt arbeitet ein Team von rund 30 Personen ausschließlich für d’Armailhac.  

Übergeordnet werden die technischen Kompetenzen der drei Pauillac-Châteaus der Familie – Mouton Rothschild, Clerc Milon und d’Armailhac – von Jean-Emmanuel Danjoy als Head Winemaker koordiniert. Damit profitiert d’Armailhac von den gemeinsamen Ressourcen der Gruppe, besitzt aber zugleich ein eigenes Team, das sich ausschließlich mit seinem Terroir beschäftigt.  

Der neue Keller als Wendepunkt 

Ein sichtbares Zeichen dieser stärkeren Eigenständigkeit ist der neue Keller. Mit dem Jahrgang 2021 begann für d’Armailhac eine neue Phase: Auf dem Gelände der früheren Anlagen entstanden ein neuer Gärkeller und ein neuer Fasskeller. Die Architektur orientiert sich bewusst an der traditionellen Bauweise von Pauillac. Gironde-Kalkstein und Holz dominieren, während sich dahinter moderne Technik verbirgt. 

Für die Vinifikation stehen zahlreiche Tanks unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Dadurch können die vielen Parzellen wesentlich präziser getrennt verarbeitet werden. Die von Hand gelesenen Trauben werden zunächst manuell sortiert, entrappt und anschließend nochmals optisch selektiert. Mobile Behälter bringen die Beeren anschließend ohne Pumpen durch Schwerkraft in die Tanks.  

Extraktion, Remontage, Belüftung und Maischestandzeit werden für jede Partie individuell festgelegt. Es gibt damit kein starres Vinifikationsrezept: Boden, Rebsorte und Charakter des jeweiligen Jahrgangs bestimmen die Behandlung. 

18 Monate Ausbau im Barrique 

Die endgültige Assemblage erfolgt bereits im November nach der Lese. Anschließend reift Château d’Armailhac durchschnittlich 18 Monate in französischen Eichenfässern. Aktuell wird ungefähr zur Hälfte neues Holz verwendet, die andere Hälfte besteht aus einmal belegten Barriques. Parallel experimentiert das Team mit Amphoren und größeren Holzgebinden.  

Während der Fassreife wird der Wein regelmäßig abgezogen. Vor der Abfüllung erfolgt traditionell eine Schönung mit Eiweiß. Der Ausbau zielt nicht auf maximale Konzentration. Vielmehr soll das Holz die Tanninstruktur abrunden, ohne Frucht, Graphitnoten und die unterschiedlichen Terroirs zu überdecken. 

Eleganter Pauillac statt maximaler Kraft 

Im Vergleich zum benachbarten Mouton Rothschild besitzt Château d’Armailhac traditionell einen etwas weniger massiven Charakter. Das ist nicht allein eine Frage der Selektion oder Vinifikation, sondern vor allem eine Folge der unterschiedlichen Böden. Sandigere Kiesflächen und tonreichere Parzellen bringen einen Wein hervor, dessen Tannin häufig früher zugänglich wirkt. Der hohe Merlot-Anteil verstärkt diesen Eindruck. 

Typisch sind Cassis, Brombeere und dunkle Kirsche, dazu Grafit, Zedernholz, Tabak und Gewürze. Cabernet Franc kann florale und leicht kräuterwürzige Akzente hinzufügen. Die Tannine sind präsent, aber feinmaschig. Das Château selbst beschreibt seinen Stil als ‚eleganten Klassizismus‘: strukturiert und lagerfähig, aber gleichzeitig auch vergleichsweise jung zugänglich.  

Damit besitzt d’Armailhac innerhalb der Weine aus Bordeaux von Rothschild eine klare Position. Mouton Rothschild steht für größere Konzentration und Tiefe, Clerc Milon häufig für besondere aromatische Komplexität, während d’Armailhac stärker über Balance, Frucht und geschmeidige Struktur funktioniert. 

Ein Pauillac mit wachsendem Profil 

Lange stand Château d’Armailhac im Schatten seines berühmten Nachbarn Mouton Rothschild. Die vergangenen Jahre zeigen jedoch, dass die Familie Rothschild dem Cinquième Grand Cru Classé zunehmend eine eigene Identität gibt. 

Ein ausschließlich für das Château zuständiges Team, die parzellenweise Bewirtschaftung und der 2021 fertiggestellte Keller schaffen dafür die Voraussetzungen. Gleichzeitig bleiben die historischen Stärken erhalten: Alte Reben, unterschiedliche Kiesböden und eine Assemblage, in der neben Cabernet Sauvignon auch Merlot und Cabernet Franc eine wichtige Rolle spielen. 

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