Über die Weinart
Italy – a wine country with soul, diversity, and millennia-old tradition
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
Diversity and millennia-old tradition
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme entsteht hochwertiger Rosé übrigens nicht durch das Verschneiden von Rot- und Weißwein. Dieses Verfahren ist bei europäischen Stillweinen grundsätzlich nicht zulässig. Allerdings dürfen in einigen Appellationen weiße Rebsorten gemeinsam mit roten Trauben verarbeitet werden. In der Provence gehört beispielsweise Rolle, international als Vermentino bekannt, zu den zugelassenen Sorten.
Eine traditionsreiche Ausnahme bildet auch der Schaumwein. Für Champagner darf dem weißen Grundwein eine kleine Menge Rotwein zugesetzt werden. Zu den berühmtesten Vertretern dieses Stils zählt der Ruinart Champagne Rosé, der seit Generationen als Maßstab für elegante Rosé-Champagner gilt. Recht aber höchst erfolgreich ist der Fleur de Miraval Rosé Brut, der aus einer Zusammenarbeit von Miraval, also Brad Pitt, der Famille Perrin und dem renommierten Champagne-Erzeuger Pierre Peters entsteht.
Roséwein aus den bedeutendsten Weinregionen
Rosé wird heute in nahezu allen Weinländern erzeugt. Dennoch haben einige Regionen den Stil besonders geprägt und gelten bis heute als Vorbilder für Winzer auf der ganzen Welt. Jede interpretiert Rosé auf ihre eigene Weise – mal zart und mineralisch, mal fruchtbetont oder erstaunlich kraftvoll.
Die unangefochtene Referenz bleibt die Provence. Rund um die Côtes de Provence oder Coteaux d'Aix-en-Provence entstehen jene hellen Rosés, die den weltweiten Boom dieser Weinkategorie maßgeblich ausgelöst haben. Grenache, Cinsault, Syrah und Mourvèdre bilden meist das Fundament, ergänzt durch kleine Anteile Rolle. Das Ergebnis sind elegante Weine mit Aromen von Weinbergpfirsich, rosa Grapefruit, Walderdbeeren und mediterranen Kräutern, getragen von einer feinen salzigen Mineralität.
Kaum zwei Weine stehen stärker für diesen Stil als der Ott Rosé von Domaines Ott und der Miraval Rosé. Beide haben den modernen Provence-Rosé weit über Frankreich hinaus bekannt gemacht und zeigen exemplarisch, wie viel Präzision, Finesse und Herkunft in einem Roséwein stecken können.
Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the Alpine north to the warm south, from the Mediterranean coasts to the higher elevations of the Apennines, hardly any other country offers such a broad range of grape varieties, climates, and wine styles. With more than 20 wine regions, over 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is among the world’s most important wine producers.
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Wie schmeckt Roséwein?
Wer Rosé ausschließlich mit Erdbeeren und Sommer verbindet, greift zu kurz. Zwar gehören rote Beeren tatsächlich zu den typischen Aromen vieler Rosés, doch das Spektrum ist deutlich größer. Je nach Rebsorten, Herkunft und Ausbau können Noten von Himbeeren, roten Johannisbeeren, Weinbergpfirsich, Blutorange oder rosa Grapefruit ebenso auftreten wie florale Anklänge, mediterrane Kräuter oder eine feine mineralische Salzigkeit.
Besonders die großen Rosés der Provence leben von ihrer Eleganz. Sie wirken selten laut oder opulent, sondern überzeugen durch Präzision und Balance. Die Frucht bleibt fein gezeichnet, die Säure sorgt für Frische und Spannung, während die oft kalk- oder schiefergeprägten Böden den Weinen zusätzliche Länge verleihen. Gerade diese Zurückhaltung macht ihren besonderen Reiz aus.
Rosés aus Tavel oder Bandol verfolgen einen anderen Ansatz. Sie besitzen mehr Farbe, mehr Extrakt und häufig auch eine spürbare Tanninstruktur. Aromen von Sauerkirschen, Granatapfel oder mediterranen Gewürzen verleihen ihnen einen eigenständigen Charakter, der sie zu hervorragenden Speisenbegleitern macht.
Deutsche Roséweine präsentieren sich meist etwas kühler und geradliniger. Vor allem Spätburgunder verbindet rote Johannisbeeren, Himbeeren und Kirschen mit einer lebendigen Säure und einer feinen Mineralität. Das Ergebnis sind elegante, präzise Weine, die weniger von Kraft als von Finesse leben.
Welche Speisen passen zu Roséwein?
Kaum ein anderer Wein begleitet so viele unterschiedliche Gerichte wie Rosé. Seine Frische macht ihn leichter als viele Rotweine, seine feine Struktur verleiht ihm gleichzeitig mehr Substanz als den meisten jungen Weißweinen. Dadurch schlägt er eine Brücke zwischen beiden Welten und eröffnet nahezu unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
Als Aperitif fühlt sich Rosé ebenso wohl wie zu Antipasti, Tapas oder kleinen Vorspeisen. Oliven, luftgetrockneter Schinken, gegrilltes Gemüse oder milder Ziegenkäse greifen die fruchtigen und kräuterwürzigen Noten vieler Rosés auf, ohne sie zu überdecken.
Besonders harmonisch wirkt Rosé zu Fisch. Gegrillter Lachs, Rotbarbe, Dorade oder Thunfisch profitieren von der Kombination aus Frische und dezenter Struktur. Auch Garnelen, Pulpo oder Muschelgerichte harmonieren hervorragend mit eleganten Provence-Rosés oder mineralischen deutschen Rosés.
Eine weitere Paradedisziplin ist die mediterrane Küche. Ratatouille, Gemüse vom Grill, Pasta mit Tomaten oder Kräutern, Bouillabaisse oder eine klassische Salade Niçoise finden in Rosé einen ebenso unkomplizierten wie raffinierten Begleiter. Seine Frucht verbindet sich mit den süßlichen Röstaromen des Gemüses, während die Säure für Frische sorgt.
Auch beim Grillen zeigt Rosé seine außergewöhnliche Vielseitigkeit. Hähnchen, Schweinefilet, Kalb oder Lammspieße profitieren ebenso von seiner Balance wie vegetarische Gerichte mit Auberginen, Paprika oder Zucchini. Selbst leicht scharf gewürzte Speisen der asiatischen Küche – etwa vietnamesische Sommerrollen, Sushi oder Tataki vom Thunfisch – lassen sich hervorragend mit einem eleganten Rosé kombinieren.
Welche Trinktemperatur ist ideal für Roséwein?
Für die meisten trockenen Rosés sind 8 bis 10 °C ideal. In diesem Bereich wirken Frucht, Säure und Mineralität besonders ausgewogen. Filigrane Provence-Rosés dürfen ruhig etwas kühler eingeschenkt werden, während strukturierte Weine aus Bandol oder Tavel ihre ganze Aromatik erst bei 10 bis 12 °C entfalten.
Auch das Glas trägt zum Genuss bei. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Universalglas bietet genügend Raum, damit sich die feinen Aromen entwickeln können. Kleine, enge Gläser nehmen hochwertigen Rosés dagegen oft einen Teil ihrer Ausdruckskraft.
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