Château Clerc Milon Collectors Wine World GmbH

Château Clerc-Milon

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Château Clerc Milon shows Pauillac at its refined best: powerful, precise, yet surprisingly smooth. With its distinctive cuvée and unmistakable Mouton-Rothschild style, it combines depth, elegance, and modern radiance – a Pauillac that captivates instantly.


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Über das Weingut

Italy - A Wine Country with Soul, Diversity, and Millennia of Tradition

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the alpine north to the hot south, from the Mediterranean coasts to the high altitudes of the Apennines – hardly any other country offers such a range of grape varieties, climate zones, and wine styles. With over 20 wine-growing regions, more than 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is one of the most important wine producers worldwide.

Diversity and millennia of tradition

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the alpine north to the hot south, from the Mediterranean coasts to the high altitudes of the Apennines – hardly any other country offers such a range of grape varieties, climate zones, and wine styles. With over 20 wine-growing regions, more than 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is one of the most important wine producers worldwide.

The Diversity of Italian Wine Regions

Italy is not only one of the oldest wine countries in the world, but also one of the most diverse. From the alpine north to the hot south, from the Mediterranean coasts to the high altitudes of the Apennines – hardly any other country offers such a range of grape varieties, climate zones, and wine styles. With over 20 wine-growing regions, more than 400 indigenous grape varieties, and a deeply rooted culture of enjoyment, Italy is one of the most important wine producers worldwide.

Legendary Châteaux in Bordeaux

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Alte Reben und genetische Vielfalt 

Überhaupt gehören die alten Rebbestände zu den Besonderheiten von Clerc Milon. Ein erheblicher Teil wurde gepflanzt, bevor die Klonselektion im Bordeaux üblich wurde. Dadurch besitzt das Weingut eine genetische Vielfalt, die heute gezielt erhalten und für Neupflanzungen genutzt wird. Einzelne Cabernet-Sauvignon-Reben reichen sogar bis an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Zusammen mit der alten Carmenère bilden sie ein wertvolles Reservoir historischen Pflanzenmaterials. 

Auch die Struktur des Weinbergs wurde in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Noch vor wenigen Jahren bestand der Besitz aus einer Vielzahl kleiner Einheiten. Besonders kompliziert war die rund vier Hektar große Parzelle Padarnac unmittelbar vor dem Weingut, die einst in zahlreiche Grundstücke verschiedener Eigentümer geteilt war. Durch kontinuierliche Zukäufe konnten diese Flächen wieder zusammengeführt werden. 

Heute bilden die 41 Hektar eine weitgehend geschlossene Rebfläche – ein erheblicher Vorteil für eine präzise Bewirtschaftung. 

Biodiversität zurück im Weinberg

Parallel dazu wurde die Arbeit im Weinberg verändert. Biodiversität spielt heute eine wichtige Rolle. Hecken wurden neu gepflanzt, und Obstbäume wie Pflaume, Apfel und Pfirsich kehrten zwischen die Rebflächen zurück. Unterschiedliche ökologische und teilweise biodynamisch inspirierte Methoden werden erprobt, um Pflanzenschutz und Bodenbearbeitung weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch die technische Innovation. Bereits 2017 testete Clerc Milon den Weinbergsroboter Ted, der bei mechanischer Bodenbearbeitung und Unkrautkontrolle helfen sollte. 

Entscheidend ist jedoch weniger die einzelne Maßnahme als die veränderte Perspektive: Weinberg und Keller werden als zusammenhängendes System verstanden. Die Qualität des späteren Grand Cru soll möglichst bereits in der Parzelle entstehen. 

Ein moderner Keller ohne klassisches Château

Ein repräsentatives historisches Schloss besitzt Clerc Milon nicht. Dafür entstand 2011 ein technisch und architektonisch bemerkenswerter Kellerbau. Holz, Glas, Beton und Kalkstein prägen das Gebäude. Die Fassade greift mit ihren vertikalen Holzelementen die Struktur der Rebzeilen auf. Im Inneren folgt der gesamte Produktionsprozess der Schwerkraft. Trauben und Most müssen dadurch möglichst wenig gepumpt werden. 

Die einzelnen Parzellen werden separat vinifiziert. Unterschiedliche Tankgrößen erlauben es, Rebsorte, Alter der Reben und Herkunft bei der Weinbereitung präzise zu berücksichtigen. Erst anschließend wird entschieden, welche Partien in den Grand Vin und welche in den Zweitwein gelangen. 

Caroline Artaud und Jean-Emmanuel Danjoy

Die jüngere Entwicklung von Clerc Milon ist eng mit Jean-Emmanuel Danjoy verbunden. Nach mehreren Jahren bei Opus One im Napa Valley übernahm er 2009 die Leitung des Château. Unter ihm wurden Weinberg und Keller stärker miteinander verzahnt und die parzellenbezogene Arbeit intensiviert. 

2020 wechselte Danjoy als technischer Verantwortlicher zu Château Mouton Rothschild. Heute nimmt er als Head Winemaker eine übergeordnete Position für die drei Pauillac-Güter Château Mouton Rothschild, Château Clerc Milon und Château d’Armailhac ein. 

Direktorin von Château Clerc Milon ist inzwischen Caroline Artaud. Gemeinsam mit Weinbergsleiter Richard Martin und Kellermeister Frédéric Faure führt sie die Detailarbeit im Weinberg und Keller fort.  

Pastourelle de Clerc Milon

Seit dem Jahrgang 2009 erzeugt das Weingut einen Zweitwein. Seinen Namen "Pastourelle de Clerc Milon" erhielt er allerdings erst 2015, als er erstmals unter dieser Bezeichnung vermarktet wurde. Seit dem Jahrgang 2020 wird er auch en primeur angeboten.  

"Pastourelle" stammt aus denselben Terroirs wie der "Grand Vin". Merlot spielt in der Assemblage häufig eine größere Rolle, dennoch bleibt Cabernet Sauvignon das strukturelle Rückgrat, ergänzt von Cabernet Franc. Der Stil ist bewusst früher zugänglich. Frucht, Frische und eine weichere Textur stehen im Vordergrund, während die klare Pauillac-Herkunft erhalten bleibt. Damit bietet "Pastourelle" einen guten Einstieg in die Handschrift des Weinguts. 

Ein Pauillac mit eigenem Charakter

Château Clerc Milon besitzt die Struktur, die man von Pauillac erwartet, wirkt dabei aber keineswegs eindimensional. Cassis, Brombeere und Schwarzkirsche verbinden sich mit Grafit, Zedernholz, Tabak und Gewürzen. Cabernet Franc und Carmenère können zusätzlich florale und kräuterwürzige Akzente setzen. Junge Jahrgänge besitzen häufig viel Energie und ein deutliches Tanningerüst. Mit einigen Jahren Flaschenreife wird die Textur geschmeidiger, ohne dass der Wein seine Spannung verliert. Clerc Milon ist deshalb ein Rotwein, der zwar zunehmend präzise und zugänglich vinifiziert wird, aber weiterhin von längerer Flaschenreife profitiert.

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