Nur im November: Versandkostenfrei ab 50 € innerhalb Deutschlands! 🚚 

Château La Fleur-Pétrus

Château La Fleur-Pétrus

2 products

Château La Fleur-Pétrus stands for noble Pomerol finesse: an iconic Merlot cru with a silky texture, fragrant precision and great depth – one of the most elegant voices of the Pomerol plateau.


    Über das Weingut

    Château La Fleur-Pétrus – elegante Weine aus Bordeaux vom Plateau von Pomerol 

    Château La Fleur-Pétrus zählt zu den bedeutenden Weingütern von Pomerol und gehört seit 1950 zum Besitz der Familie Moueix. Auf 18,7 Hektar im Herzen des berühmten Plateaus entstehen Bordeaux-Weine, die eine bemerkenswerte Verbindung aus Fülle, Struktur und Eleganz zeigen. Der Merlot prägt den Charakter dieses Rotweins, während kleine Anteile anderer Rebsorten zusätzliche Nuancen beisteuern. Die unterschiedlichen Lehm- und Kiesböden verleihen La Fleur-Pétrus eine vielschichtige Persönlichkeit, die sich besonders nach einigen Jahren Flaschenreife entfaltet.

    Zwischen Château Pétrus und Château Lafleur 

    Der Name Château La Fleur-Pétrus verweist auf seine historische Lage zwischen den Fluren La Fleur und Pétrus. Bereits im 18. Jahrhundert war das Weingut unter diesem Namen bekannt. Die unmittelbare Nachbarschaft zu Château Pétrus und Château Lafleur unterstreicht seine privilegierte Lage innerhalb von Pomerol. 

    Die Ähnlichkeit der Namen führt gelegentlich zu Verwechslungen. Château La Fleur-Pétrus und Château Pétrus sind jedoch eigenständige Weingüter mit unterschiedlichen Weinbergen und eigener Geschichte. Beide sind eng mit der Familie Moueix verbunden, deren Engagement entscheidend zur internationalen Bekanntheit von Pomerol beigetragen hat. 

    Jean-Pierre Moueix gründete 1937 in Libourne sein Weinhandelshaus und erkannte früh das Potenzial der Appellation. Mit dem Kauf von Château La Fleur-Pétrus im Jahr 1950 erwarb er sein erstes eigenes Weingut. Drei Jahre später folgte Château Trotanoy. Heute wird das Familienunternehmen von Christian und Édouard Moueix geführt. 

    Bordeaux Region

    Ein Weinberg, der grundlegend verändert wurde 

    Die heutige Gestalt von Château La Fleur-Pétrus ist das Ergebnis einer umfangreichen Neuordnung der Weinberge. Ursprünglich umfasste der Besitz rund 7,5 Hektar auf dem Plateau von Pomerol. Durch die Übernahme benachbarter Parzellen wurde die Rebfläche deutlich erweitert. 

    Eine entscheidende Rolle spielten die Weinberge von Château Guillot, das die Familie Moueix 2009 erwarb, sowie jene von Château Providence. Letzteres war zwischen 2005 und 2012 als eigenständiger Wein abgefüllt worden. Die besten Flächen beider Güter wurden anschließend in La Fleur-Pétrus integriert. 

    Gleichzeitig trennte sich das Weingut von tiefer gelegenen Parzellen. Rund sechs Hektar gingen an das ebenfalls zur Familie Moueix gehörende Château Lagrange in Pomerol. Damit konzentrierte sich La Fleur-Pétrus vollständig auf die höher gelegenen Böden des Plateaus. 

    Die heutige Rebfläche umfasst 18,7 Hektar. Der Weinberg setzt sich aus mehreren räumlich getrennten Bereichen zusammen, deren unterschiedliche Bodenverhältnisse wesentlich zur Komplexität des Weins beitragen. 

    Ein Weinberg, der grundlegend verändert wurde 

    Die heutige Gestalt von Château La Fleur-Pétrus ist das Ergebnis einer umfangreichen Neuordnung der Weinberge. Ursprünglich umfasste der Besitz rund 7,5 Hektar auf dem Plateau von Pomerol. Durch die Übernahme benachbarter Parzellen wurde die Rebfläche deutlich erweitert. 

    Eine entscheidende Rolle spielten die Weinberge von Château Guillot, das die Familie Moueix 2009 erwarb, sowie jene von Château Providence. Letzteres war zwischen 2005 und 2012 als eigenständiger Wein abgefüllt worden. Die besten Flächen beider Güter wurden anschließend in La Fleur-Pétrus integriert. 

    Gleichzeitig trennte sich das Weingut von tiefer gelegenen Parzellen. Rund sechs Hektar gingen an das ebenfalls zur Familie Moueix gehörende Château Lagrange in Pomerol. Damit konzentrierte sich La Fleur-Pétrus vollständig auf die höher gelegenen Böden des Plateaus. 

    Die heutige Rebfläche umfasst 18,7 Hektar. Der Weinberg setzt sich aus mehreren räumlich getrennten Bereichen zusammen, deren unterschiedliche Bodenverhältnisse wesentlich zur Komplexität des Weins beitragen. 

    Kies, Lehm und eisenhaltiger Untergrund 

    Die Weinberge liegen auf einer Höhe zwischen 33 und 38 Metern. Innerhalb dieser relativ geringen Höhenunterschiede wechseln die Böden deutlich. Tiefe Kiesablagerungen, sandige Partien und schwere Lehmböden prägen das Terroir. Darunter befinden sich stellenweise eisenhaltige Schichten. 

    Die ursprünglichen Parzellen nahe Château Lafleur sind vor allem von Lehm und eisenhaltigem Untergrund geprägt. Die ehemaligen Guillot-Flächen in der Nähe von Le Pin weisen einen höheren Kiesanteil auf. Die früheren Providence-Parzellen liegen nahe der Kirche von Pomerol, wo sich heute auch die Gebäude und der Keller von La Fleur-Pétrus befinden. 

    Diese Unterschiede beeinflussen den Charakter der einzelnen Partien. Kiesreiche Böden bringen häufig Weine mit einer ausgeprägten aromatischen Präzision und eleganter Struktur hervor. Auf den schwereren Lehmböden entwickelt Merlot eine größere Dichte, Tiefe und samtige Textur. Erst die Assemblage der verschiedenen Herkünfte ergibt den charakteristischen Stil von Château La Fleur-Pétrus. 

    Merlot als Herzstück des Weins 

    Merlot ist die mit Abstand wichtigste Rebsorte. Historisch ergänzten Cabernet Franc und Petit Verdot die Bestockung. Noch vor wenigen Jahren lag deren Anteil zusammen bei rund 9 %. Inzwischen dominiert Merlot mit etwa 99,5 %, ergänzt durch einen sehr kleinen Anteil Petit Verdot. 

    Die Rebsortenverteilung der einzelnen Jahrgänge kann davon abweichen. So enthielt der 2023er neben Merlot auch Cabernet Franc und Petit Verdot, während der 2024er nahezu vollständig aus Merlot bestand. 

    Die Entwicklung unterstreicht die besondere Eignung des Plateaus für Merlot. Auf den Lehm- und Kiesböden erreicht die Rebsorte eine intensive aromatische Reife, ohne ihre charakteristische Geschmeidigkeit zu verlieren. Petit Verdot ergänzt in kleinen Mengen würzige Akzente. 

    Präzise Vinifikation und zurückhaltender Holzeinsatz 

    Die Weinbergsarbeit orientiert sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Parzellen. Das Weingut ist nach HVE 3 zertifiziert und setzt auf eine nachhaltige Bewirtschaftung mit regelmäßiger Bodenbearbeitung und sorgfältiger Laubarbeit. 

    Die Trauben werden von Hand gelesen und anschließend zweifach sortiert: zunächst manuell, danach mithilfe einer optischen Sortieranlage. Die Gärung erfolgt in temperaturkontrollierten Edelstahl- und Betontanks. Dabei wird auf eine schonende Extraktion geachtet, um die feinen Tannine des Merlot zu bewahren. 

    Der Ausbau dauert etwa 16 bis 18 Monate in französischen Eichenfässern, von denen rund 50 % neu sind. Das Holz soll den Wein strukturieren, ohne die charakteristische Frucht und die floralen Noten zu überdecken. 

    Die Familie Moueix verfolgt damit einen Stil, bei dem die Eigenschaften des Terroirs und die Qualität der Tannine im Mittelpunkt stehen. 

    Ein Grand Vin ohne etablierten Zweitwein 

    Château La Fleur-Pétrus wird traditionell ausschließlich als Grand Vin abgefüllt. Ein regulärer Zweitwein gehört bislang nicht zum etablierten Sortiment. Die Bezeichnung Providence de La Fleur-Pétrus wurde zwar für einen möglichen Zweitwein ins Gespräch gebracht, eine dauerhafte Einführung ist jedoch nicht gesichert. 

    Die konsequente Selektion der Trauben dient dazu, die Qualität des Grand Vin auf einem hohen Niveau zu halten. Nicht jede Partie muss deshalb zwangsläufig in die endgültige Assemblage gelangen. 

    Die besondere Stilistik von La Fleur-Pétrus 

    Château La Fleur-Pétrus verbindet die sinnliche Fruchtfülle eines großen Pomerol mit einer bemerkenswerten Feinheit. In der Nase zeigen sich Schwarzkirschen, Brombeeren und Pflaumen, begleitet von Veilchen, Gewürzen und gelegentlich Anklängen von Trüffel und Grafit. 

    Am Gaumen wirkt der Wein dicht und geschmeidig, zugleich aber präzise und strukturiert. Seine Tannine sind fein verwoben und verleihen ihm eine samtige Textur. Eine lebendige Säure sorgt dafür, dass die reife Frucht nicht schwer wirkt. 

    Mit zunehmender Flaschenreife entwickeln sich zusätzliche Aromen von Tabak, Leder, Unterholz und getrockneten Blüten. Große Jahrgänge besitzen das Potenzial, über mehrere Jahrzehnte an Komplexität zu gewinnen. 

    Internationale Bewertungen wie Robert Parker’s The Wine Advocate haben die qualitative Entwicklung des Château regelmäßig begleitet. Unter den gesuchten Parker-Weinen aus Pomerol nimmt La Fleur-Pétrus heute einen festen Platz ein. 

    Ein eigenständiger Charakter innerhalb der Familie Moueix 

    Die Familie Moueix besitzt mit Trotanoy, Hosanna und Bélair-Monange weitere bedeutende Weingüter am rechten Ufer der Gironde. Dennoch hat jedes dieser Châteaux eine eigenständige Identität. Während Trotanoy häufig eine besonders kraftvolle, dichte Struktur zeigt, steht La Fleur-Pétrus für eine Verbindung aus Großzügigkeit, aromatischer Finesse und geschmeidiger Eleganz. 

    Die Neuordnung der Weinberge seit 2012 hat diesen Charakter weiter geschärft. Durch die Konzentration auf die besten Böden des Plateaus und die präzise Vinifikation der einzelnen Parzellen hat das Château an Tiefe und Komplexität gewonnen. 

    Unter den Weinen aus Bordeaux gehört Château La Fleur-Pétrus damit zu den charakteristischen Interpretationen des Merlot-geprägten Pomerol: ein Rotwein mit großer aromatischer Vielschichtigkeit, seidiger Textur und langem Reifepotenzial. 

    Weinlager Sessel

    Ihr persönlicher Weinkontakt - individuell und regional

    Ob seltene Jahrgänge, großformatige Flaschen oder individuelle Lagerlösungen – unser Expertenteam nimmt sich Zeit für Ihre Wünsche. Persönlich, telefonisch oder per E-Mail.

    Compare /4

    Loading...